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Gehaltsstudie: So viel verdient man im Human Resources

von Careerplus • 20 Juni 2017

Wie viel verdienen Personalfachleute? 20 Prozent mehr als der Schweizer Schnitt. Unsere neuste Gehaltsstudie für die Berufsgruppe Human Resources zeigt: Weiterbildungen, Fremdsprachen und Führungserfahrung zahlen sich aus.

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In vielen Unternehmen ist der Lohn noch immer ein gut gehütetes Geheimnis. Careerplus aber findet: Über Geld spricht man! Lohntransparenz ist eine wichtige Voraussetzung für faire und gleichberechtigte Bezahlung. Die neuste Salärstudie von Careerplus legt die Löhne der Berufsgruppe Human Resources offen.

Doch wie hoch sind die Gehälter im Bereich HR genau? Im Schnitt beträgt der Bruttojahreslohn 90 000 Franken – das sind rund 600 Franken mehr als im Vorjahr (89 316 Franken). Die Berufsgruppe HR verdient damit verhältnismässig gut. 20 Prozent liegt der Lohn über dem Schweizer Durchschnitt. Mit einem Monatsgehalt von 7890 Franken sind die Saläre in der Region Zürich am höchsten. Im Tessin verdienen HR-Fachleute mit 6390 Franken pro Monat schweizweit am wenigsten.

HR-Leiter sind Spitzenverdiener

Spitzenverdiener im Personalwesen sind die HR-Leiter. Mit 180 000 Franken ist ihr Salär doppelt so hoch wie das Durchschnittsgehalt innerhalb ihrer Berufsgruppe. HR-Leiter sind bestes Beispiel dafür, dass sich eine stetige Weiterbildung finanziell lohnt. Erlangen sie nach der Höheren Fachschule respektive Fachhochschule einen MBA-Abschluss, können sie bis zu einem Fünftel mehr verdienen.

«Eine fundierte Aus- und Weiterbildung und mehrjährige Berufserfahrung sind ausschlaggebend für den kontinuierlichen Anstieg des Jahressalärs.»

(Jana Jutzi, Co-Geschäftsleiterin von Careerplus)

Auch zahlt es sich aus, mehrere Fremdsprachen zu sprechen. «Dies öffnet Türen zu zusätzlichen Aufgaben und hat einen positiven Einfluss auf das Einkommen», sagt Jana Jutzi, Co-Geschäftsleiterin von Careerplus. Nehmen wir das Beispiel eines HR-Spezialisten. Verdient dieser ohne Fremdsprachenkenntnisse maximal 100 000 Franken jährlich, kann der Kollege mit mindestens zwei Fremdsprachen seinen Lohn um rund einen Viertel aufbessern.

Positiv auf die Bezahlung wirken sich neben Weiterbildungen und Sprachkenntnissen auch Arbeits- und Führungserfahrung aus. Je länger jemand in seiner Position tätig ist, desto höher fällt sein Lohn aus. Ein HR-Leiter verdient nach über zehn Jahren rund 55 000 Franken respektive 44 Prozent mehr. «Eine fundierte Aus- und Weiterbildung und mehrjährige Berufserfahrung sind ausschlaggebend für den kontinuierlichen Anstieg des Jahressalärs», sagt Jana Jutzi im Interview.

 

Herausforderungen im HR

Die digitale Transformation hat auch im HR Einzug gehalten. Für HR-Fachleute ist es laut Jana Jutzi, Co-Geschäftsleiterin von Careerplus, wichtig, die Digitalisierung zu verstehen und zu nutzen. «Es werden in naher Zukunft jene Fähigkeiten immer wichtiger, die uns grundlegend von Maschinen unterscheiden. Gleichzeitig aber auch jene, die uns im Umgang mit diesen befähigen.» Jungen Arbeitnehmenden im Human Resources rät Jutzi, sich entweder in einem bestimmten Bereich zu spezialisieren. «Oder sich als Generalist zu positionieren.» Prinzipiell aber seien HR-Personen auch künftig sehr gefragte Arbeitnehmer: Jutzi: «Gut ausgebildete HR-Fachleute finden meist ohne Schwierigkeiten eine Stelle.»

 

Wie sich die Löhne für andere Jobprofile in den unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, Regionen sowie Ausbildungsstufen ausgestalten und welche Einstellungskriterien für sie gelten, finden Sie in unserer kostenlosen Studie hier zum Herunterladen.

 

Juni 2017

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Gehaltsstudie Human Ressources Lohn Lohnvergleich

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