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Temporärarbeit: Darauf müssen Arbeitgeber achten

von Careerplus • 4 September 2015

So hilfreich die Anstellung von Temporärmitarbeitenden ist, so sehr kann dies für Unternehmen auch mit Aufwand und gewissen Risiken verbunden sein. Nicht aber, wenn Personalverleiher als Bindeglied agieren. Warum ist dies so, und was sollten Unternehmen ausserdem beachten?

Sie sind oft die Retter in der Not: Temporärmitarbeitende.Sie sind oft die Retter in der Not: Temporärmitarbeitende.

Sie sind oft die Retter in der Not: Temporärmitarbeitende. Unternehmen können auf sie zählen, wenn ein kurzfristiger Personalmangel herrscht oder eine Stelle für eine bestimmte Zeit überbrückt werden muss. Sei es bei Ferienabwesenheiten, Mutterschaftsvertretungen, Krankheitsabwesenheiten oder bei hoher Arbeitsbelastung wie dem Jahresabschluss. Darüber hinaus können Arbeitgeber auch auf «C-Stufe» auf Interimslösungen setzen (z.B. Interimsleiter oder -manager) sowie zum Know-how-Transfer und zur Umsetzung einer neuen Strategie.* Denn das Ausbildungsniveau der Temporärarbeitenden ist in den letzten Jahren stark gestiegen. (Siehe CareerBlog vom 21.8.)

Potenzielle Mehraufwände?

Zwar sind temporäre Angestellte eine grosse Stütze, doch sehen sich Unternehmen auch mit Fragen konfrontiert wie: Was für einen Arbeitsvertrag benötigen Temporärangestellte? Wie ist die Kündigungsfrist? Sind Überstunden geregelt? Wie verhält es sich mit dem 13. Monatslohn? Hinzu kommen administrative Aufwände wie die Anmeldung bei den Sozialversicherungen. Als Arbeitgeber sollte man zudem alle wichtige Vereinbarungen oder Erklärungen schriftlich festhalten – selbst wenn das Gesetz die Schriftform nicht zwingend verlangt. Nur so ist man in der Lage, vor Gericht das Vorliegen von Tatsachen zu beweisen.

Diese Punkte müssen Arbeitgeber bei Temporäreinsätzen beachten:

Die Risiken minimieren

Etwaige Unannehmlichkeiten und Risiken umgeht man, wenn ein Personalverleiher (Personalberatung mit Bewilligung zum Personalverleih) als Bindeglied zwischen Unternehmen und temporärem Mitarbeitendem agiert. Denn somit läuft der Arbeitsvertrag der temporär arbeitenden Person nicht über das Unternehmen, sondern über den Vermittler. Nach drei Monaten besteht dennoch die Möglichkeit, den temporären Mitarbeitenden ohne Zusatzkosten zu übernehmen – eine ideale Möglichkeit, Fehlbesetzungen zu vermeiden.

Vorteile, wenn man über einen Personalverleiher die Interimslösung regelt:

i.  Beschäftigung bis zu 3 Monaten = 2 Arbeitstage Kündigungsfrist

ii. Beschäftigung 4 bis 6 Monate = 7 Kalendertage Kündigungsfrist

iii. Beschäftigung ab 7 Monaten = 30 Kalendertage Kündigungsfrist

Worauf temporäre Arbeitnehmer achten sollten, lesen Sie an dieser Stelle in zwei Wochen.

Die Vorteile von Personalverleihern finden Sie hier als PDF zum Herunterladen.

* Weitere Einsatzmöglichkeiten für eine Interimslösung können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Sie sind Arbeitgeber und suchen eine temporäre Lösung? Oder Sie sind Arbeitnehmer und möchten aktuell auf Interimsbasis arbeiten? Careerplus bietet für die Berufsgruppen HR, IT, Finanzen, Technik und Sales diese Dienstleistung an. Hier erfahren Sie mehr.

September 2015

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Temporaerarbeit Arbeitgeber

Kategorien :
Für Arbeitgeber