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Salärstudie: Stagnierende Löhne im Finanzbereich

by Careerplus • 21 June 2018

Wie haben sich die Gehälter im Finanzbereich entwickelt? Die neuste Salärstudie von Careerplus zeigt: Trotz stagnierender Löhne verdient die Berufsgruppe überdurchschnittlich gut. Insbesondere Führungserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse zahlen sich aus.

Salärstudie - Stagnierende Löhne im FinanzbereichSalärstudie - Stagnierende Löhne im Finanzbereich

Vom Buchhalter über den Controller bis hin zum Treuhänder: Wer verdient wie viel? Sind die Gehälter angemessen? Und welche Faktoren beeinflussen die Lohnentwicklung? Fragen, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermassen beschäftigen. Antworten liefern die Salärstudien von Careerplus. Die neuste Untersuchung beleuchtet die Finanzbranche und gibt detaillierte Einblicke in die Lohngestaltung bei neun unterschiedlichen Berufsprofilen. Demnach ist das Lohnniveau im Finanzbereich nach wie vor hoch – dies trotz stagnierender Zahlen. Mit 91 000 Franken liegt der durchschnittliche Bruttojahreslohn rund 22 Prozent über dem Schweizer Schnitt. «Auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten blieben die Löhne stabil», kommentiert Hansueli von Gunten, Geschäftsleiter der Controller Akademie in Zürich, die Ergebnisse.

Mit einem durchschnittlichen Bruttojahreslohn von 150 000 Franken erhalten CFOs die höchsten Löhne der Berufsgruppe Finanzen. Spitzenwerte werden gemäss von Gunten durch Führungskompetenzen erreicht: «Erfahrene Fachleute und Experten mit einer grossen Führungsspanne können bis zu 180 000 Franken verdienen.» Dass sich Führungsverantwortung positiv auf den Lohn auswirkt, zeigt sich am Beispiel des Leiters Finanz- und Rechnungswesen. Hat dieser ein Team von 5 bis 10 Personen unter sich, steigt sein Lohn um rund 20 000 Franken pro Jahr, bei einem Team von mehr als 10 Personen gar um 30 000 Franken. Eine ähnliche Entwicklung ist auch beim Wirtschaftsprüfer zu erkennen, der sein Salär mit entsprechender Führungsverantwortung um fast 50 Prozent auf durchschnittlich 156 500 Franken steigern kann.

Sprachkenntnisse und Berufserfahrung zahlen sich aus

Ein Junior Controller mit abgeschlossenem Fachausweis verfügt meist über Berufserfahrung in anderen Finanzbereichen und verdient darum meist mehr als ein Hochschulabsolvent, der direkt ins Controlling einsteigt.

Ein nicht weniger wichtiger Lohnfaktor sind gemäss Salärstudie gute Fremdsprachenkenntnisse. Ein Treuhänder etwa, der mindestens zwei Fremdsprachen spricht, verdient mit einem Jahreslohn von 115 000 Franken rund 25 Prozent mehr als ein Berufskollege ohne entsprechende Kenntnisse.

Mehr Lohn auf dem Konto gibt es nicht nur für Fachkräfte mit guten Sprachkenntnissen, sondern auch für solche mit langjähriger Berufserfahrung. «Die Studie zeigt, dass sich mit Berufserfahrung und einer fachspezifischen Weiterbildung wie dem Fachausweis oft mehr verdienen lässt als mit einem Hochschulabschluss und vergleichsweise weniger Berufserfahrung», sagt Hansueli von Gunten. Ein Junior Controller mit abgeschlossenem Fachausweis verfügt meist über Berufserfahrung in anderen Finanzbereichen und verdient darum meist mehr als ein Hochschulabsolvent, der direkt ins Controlling einsteigt. «Ich empfehle daher allen Berufseinsteigern, erst ein paar Jahre fundierte Arbeitserfahrung zu sammeln und sich dann entsprechend weiterzubilden.»

Wie die Lohnentwicklung der neun Jobprofile der Berufsgruppe Finanzen für die verschiedenen Regionen sowie Ausbildungsstufen aussieht und welche Einstellungskriterien für sie gelten, erfahren Sie in unserer kostenlosen Salärstudie.

June 2018

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