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«Die Auffindbarkeit steht im Vordergrund»

von Careerplus • 4 Oktober 2016

Mathieu Sottas ist der SEO-Experte bei Careerplus. Er gibt Tipps für Online-Stelleninserate und rät zu einem ausbalancierten Vorgehen.

Die Auffindbarkeit steht im VordergrundDie Auffindbarkeit steht im Vordergrund

Wie unterscheidet sich die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für ein Stelleninserat von jener für herkömmlichen Content?

Mathieu Sottas: Bei Stelleninseraten gilt es, auch die Jobportale zu berücksichtigen. Diese verfügen über eigene Algorithmen zur Generierung einer Rangfolge. Im E-Commerce können Inhalte im Hintergrund von Produktefotos generiert werden, der in erster Linie für die Bots von Google gedacht ist und das Ranking verbessert. Bei Stelleninseraten sind die Inhalte für User und für Bots gleichermassen wichtig.

Sollten Arbeitgeber auch Suchmaschinenwerbung (SEA) betreiben, also eigene Anzeigen schalten?

Diese Möglichkeit bietet sich in der Tat, wenn man Suchmaschinenoptimierung betreibt und über eine gut strukturierte Site verfügt, mit Landingpages, auf die ein Google-Ad verweisen kann. Ob man es nutzt, ist eine ganz andere Frage. Man sollte es auf jeden Fall testen.

Wovon hängt es ab?

Von den zur Verfügung stehenden Alternativen wie Jobportalen oder anderen Kanälen. Sind diese teurer, bieten sich eventuell gute Nischen für SEA.

Wie das?

SEA ist von den Keywords abhängig. Diese haben ein stark schwankendes Suchvolumen und damit stark differenzierende Preise pro Klick. Besteht auf einem Keyword bereits eine hohe Konkurrenz durch die Stellenportale, sind diese für Google-Werbung nicht attraktiv. Hier müssen also Arbeitgeber nicht unbedingt aktiv werden. Bei Keywords mit weniger grosser Konkurrenz kann es spannende Nischen geben, die günstiger beworben werden können.

Google ist nicht die einzige Suchmaschine.

Ja. Aber mit einem Marktanteil von 94 Prozent in der Schweiz die einzig relevante. Im Ausland ist das anders, in Russland oder China etwa sind andere Suchmaschinen führend. Wer also gezielt Spezialisten in einem anderen Land sucht, sollte sich mit anderen Suchmaschinen auseinandersetzen.

Und anderen Regeln?

Nein. Eine gute Platzierung bei Google bedeutet in der Regel auch eine gute Platzierung bei anderen Suchmaschinen.

Google bewertet ja guten, relevanten Content höher. Lässt sich mit kreativeren Stelleninseraten ein besseres Ranking erzielen?

Das kann unter Umständen kontraproduktiv sein. Das Stelleninserat findet zwar beim Stellensuchenden eventuell mehr Beachtung, wenn es unter lauter langweiligen zu finden ist. Aber zuerst muss es gefunden werden. Dafür braucht es die Suchmaschine: Die korrekte Struktur sowie die wichtigen Keywords dürfen bei aller Kreativität nicht ausgelassen werden.

 

SEO für Stellenanzeigen: mehr Sichtbarkeit für Ihre offenen Positionen
Stelleninserate sind nicht nur für die Arbeitsuchenden und Talente wichtig. Auch für die Suchmaschinen müssen sie lesbar sein – zumal heutzutage fast die Hälfte aller Leute direkt bei Google nach offenen Jobs sucht. Mit unseren Tipps optimieren Sie Ihre Online-Stellenanzeigen für Suchmaschinen.

 

Oktober 2016

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