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Lohnvergleich: Ist mein Salär marktgerecht und fair?

von dreusser • 29 Juni 2020

Was ist ein guter Lohn? Keine einfache Frage, denn über das Gehalt spricht man oft nicht einmal unter Freunden. Die neuste Salärstudie bringt Licht ins Dunkel: Sie beleuchtet die Lohnsituation von zehn Jobprofilen im Bereich Finanzen – und was zu einer Lohnerhöhung beiträgt.

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Reden wir über den Lohn. Denn Lohntransparenz fördert faire und marktgerechte Löhne und verhindert Lohndiskriminierung. Das ist nicht nur gut für die Chancengleichheit, sondern auch für das Arbeitsklima: Mitarbeitende sind erwiesenermassen zufriedener und arbeiten enger zusammen, wenn das Unternehmen seine Löhne transparent gestaltet. Und Hand aufs Herz: Auch für die Lohnverhandlungen ist es hilfreich zu wissen, wo auf der Skala man sich mit seinen Forderungen befindet.

Die Salärstudie für den Bereich Finanzen trägt zum besseren Verständnis der Lohnsituation bei. Sie beleuchtet die Lohnbandbreite für zehn Jobprofile von Finanzspezialisten, die grösstenteils in KMU tätig sind – abgestimmt auf Region und Wirtschaftszweige. Die Frage, ob das eigene Gehalt oder dasjenige der Mitarbeitenden marktgerecht und fair ist, kann somit ganz einfach beantwortet werden. Ausserdem zeigt die Salärstudie auf, welche Faktoren eine Lohnerhöhung begünstigen.

Faktoren für eine Lohnerhöhung

Die Studie bestätigt: Berufserfahrung, Weiterbildung und oft auch Fremdsprachenkenntnisse machen sich bezahlt. Alle drei Faktoren sind ausschlaggebend für ein höheres Gehalt. Beherrscht beispielsweise ein Controller mindestens eine zusätzliche Sprache, so liegt sein Medianlohn bei rund 115 000 Franken – 10 000 Franken mehr als ohne Fremdsprachenkenntnisse.

Auch die Berufserfahrung spielt eine wichtige Rolle: So verdient ein unter 25-jähriger Sachbearbeiter Treuhand 64 350 Franken, sein Kollege über 50 Jahre 90 500 Franken. Ausserdem lohnt es sich immer, in eine spezifische Weiterbildung zu investieren: So verdient ein CFO mit einer Weiterbildung als Wirtschaftsprüfer im Median 10 000 Franken mehr als sein Kollege mit einem Universitätsabschluss ohne entsprechende Fortbildung. Vor allem spezifische Weiterbildungen zum eidgenössisch diplomierten Experten, Wirtschaftsprüfer und Treuhänder führen in der Regel zu einem höheren Lohn.

Die Führungsspanne ist ebenfalls für den Lohn ausschlaggebend. Ein Leiter Controlling mit mindestens fünf Mitarbeitenden in seinem Team verdient rund 14 500 Franken mehr, als wenn er weniger Mitarbeitende unter sich hätte. Führt er mehr als zehn Mitarbeitende, steigt sein Lohn unter Umständen auf bis zu 180 000 Franken. Spitzenverdiener der Studie über alle Profile hinweg ist der CFO, der bei einer Führungsspanne von mehr als zehn Mitarbeitenden bis zu 220 000 Franken verdient.

Wo man am meisten verdient

Nebst Qualifikationen haben auch die Region und der Wirtschaftszweig einen Einfluss auf den Lohn. Dabei ist die Pharmabranche mit Abstand die lukrativste: Rund 105 000 Franken ist der durchschnittliche Medianjahreslohn der in der Studie untersuchten Profile. Zum Vergleich: Der gesamtschweizerische Durchschnitt des Bereichs Finanzen liegt im Median bei 90 000 Franken pro Jahr. Am unteren Ende der Skala befindet sich der Wirtschaftszweig Treuhand und Revision mit einem Medianjahreslohn von 84 500 Franken. Den regionalen Unterschied bekommt zu spüren, wer im Kanton Tessin arbeitet. Dort liegt der Jahreslohn bei 73 825 Franken, also 18 Prozent unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. Zürich liegt wenig überraschend auf Rang eins mit einem Plus von 6,5 Prozent oder einem Jahresmedianlohn von 95 878 Franken.

Geballte Ladung an Wissen: Die Salärstudie Finanzen als Download

Wer mehr zum Thema Lohnentwicklung im Bereich Finanzen wissen und sein eigenes Salär oder dasjenige seiner Mitarbeitenden vergleichen möchte, findet eine ausführliche und übersichtliche Auflistung folgender zehn Stellenprofile in der Salärstudie:

Wie wirken sich Fremdsprachenkenntnisse, Aus- und Weiterbildung, Führungsspanne sowie das Alter auf den Lohn aus? Was sind die Einstellungskriterien für das Jobprofil? Und vor allem: Was ist der nächste Karriereschritt? Die Salärstudie weiss es.

Mit unserem Online-Lohnrechner lässt sich ausserdem ganz einfach ausrechnen, ob ein spezifischer Lohn angemessen ist.

Laden Sie die Studie Finanzen kostenlos herunter.

 

 

Juni 2020

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Salärstudie Gehalt Finanzen

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