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Temporärarbeit: So sind die Arbeitnehmer im Vorteil

von Careerplus • 18 September 2015

Die befristete Arbeit ist eines von zahlreichen Lebensmodellen geworden. Aber aufgepasst: Wer sich für einen Temporäreinsatz entscheidet, steht nicht vor denselben Bedingungen wie bei einem unbefristeten Vollzeitjob. Deshalb müssen Arbeitnehmer auf so einiges achten. Und am besten mit einem Personalverleiher zusammenarbeiten.

Temporärarbeit: So sind die Arbeitnehmer im VorteilTemporärarbeit: So sind die Arbeitnehmer im Vorteil

Dass der lebenslange Job nicht mehr unserer Zeit entspricht, ist klar. Hierzulande ist es dagegen immer noch eher Usus, bei einem Unternehmen Vollzeit und unbefristet angestellt zu sein. Doch es gibt immer vielfältigere Formen, seine Brötchen zu verdienen – unkonventionell und flexibel. Wer zum Beispiel arbeitsfreie Zeit überbücken oder ganz einfach verschiedene Unternehmen kennenlernen will, kann das in Form von Temporärarbeit tun. Zwar ist diese nach wie vor besonders in der Industrie und in der Baubranche verbreitet. Doch Fakt ist: Das Ausbildungsniveau der Temporärmitarbeitenden ist gestiegen (siehe CareerBlog vom 21.8.). So arbeitet dann auch befristet, wer einem Unternehmen für eine gewisse Zeit spezifische Fachkenntnisse anbieten will.

Da bei befristeten Arbeitseinsätzen andere Spielregeln gelten als beim herkömmlichen unbefristeten Job, gilt es für die Arbeitnehmer so einiges zu beachten:

Zusammenarbeit mit Personalverleiher – ein Vorteil für Arbeitnehmer

Kommt der temporäre Einsatz allerdings durch einen Personalverleiher zustande, der als Bindeglied agiert, ergeben sich für die Arbeitnehmer einige Vorteile. Letztere sind dann nämlich bei ebendiesem Personalverleiher angestellt, der dem GAV Personalverleih und dem Arbeitsvermittlungsgesetz (AGV) unterstellt ist. Das bedeutet für die Arbeitnehmer Folgendes:

Der Stundenlohn ergibt sich aus Bruttojahreslohn inkl. Feiertags-, Feriengelds- und 13. Monatslohnentschädigung Der Stundenlohn ergibt sich aus Bruttojahreslohn inkl. Feiertags-, Feriengelds- und 13. Monatslohnentschädigung

 

Die Vorteile von Personalverleihern für Arbeitnehmer finden Sie hier als Pdf zum Herunterladen.

 

Haben Temporärmitarbeitende Anspruch auf ein Arbeitszeugnis?
Ja, der Arbeitgeber ist verpflichtet, seinen Mitarbeitenden ein einfaches Arbeitszeugnis (Arbeitsbestätigung) auszustellen – egal, ob sie temporär oder fix arbeiten oder gearbeitet haben. Wird ein Vollzeugnis verlangt, muss der Arbeitgeber ein Zeugnis ausstellen, das alle Angaben über Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über Leistungen und Verhalten des Arbeitnehmers enthält.

September 2015

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Temporärarbeit temporäre Stellen Vorteile

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Für Arbeitgeber