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Salärstudie Finanzen: Der Lohn der Arbeit

von Hansueli von Gunten • 7 Juli 2016

Die Salärstudie im Bereich Finanzen für die Schweiz zeigt: Es lohnt sich, eine Ausbildung zum Fachausweis im Finanz- und Rechnungswesen zu machen – und im Anschluss auch zum Experten in Rechnungslegung und Controlling. Dies nicht nur wegen des Lohnes, sondern auch wegen der Vielseitigkeit der neuen Position.

Salärstudie Finanzen: Der Lohn der ArbeitSalärstudie Finanzen: Der Lohn der Arbeit

Careerplus hat ihre neueste Salärstudie veröffentlicht. In dieser Studie können Sachbearbeiter Buchhaltung, Buchhalter, Leiter Buchhaltung, Leiter Finanz- und Rechnungswesen, Junior Controller, Senior Controller, Leiter Controlling, Treuhänder und Wirtschaftsprüfer wertvolle Informationen zu ihrem Lohn gewinnen. Werfen wir einen Blick auf die interessantesten Fakten:

Der durchschnittliche Bruttojahreslohn im Finanz- und Rechnungswesen ist auf 90 150 Franken gestiegen, was mehr als 16 000 Franken über dem schweizerischen Durchschnittslohn liegt. Diese Zahl zeigt, dass die Löhne im Finanz- und Rechnungswesen zu den besten zählen.

Relevante Faktoren mit Auswirkungen auf den Lohn sind die Arbeits- und Berufserfahrung, die Branche, die Aus- und Weiterbildung, die Führungsspanne und auch die Fremdsprachenkenntnisse. Auch die Region, in der man arbeitet, macht einige Prozente mehr oder weniger Lohn aus.

Werden wir noch etwas konkreter: Interessant sind die Medianlöhne von Personen nach einem erfolgreichen Abschluss als «Experte in Rechnungslegung und Controlling»:

Erwartungsgemäss spielt das Alter eine grosse Rolle: Zehn Jahre mehr Berufserfahrung ergibt in der Regel rund 10 000 Franken mehr Lohn.

Für mich als Leiter der Controller Akademie ist die Tatsache interessant, dass sich die Ausbildung zum Experten in Rechnungslegung und Controlling lohnt. Denn der durchschnittliche Lohn mit einer entsprechenden Ausbildung ist 22 Prozent höher als mit einer Ausbildung als Fachmann/-frau im Finanz- und Rechnungswesen. Was aber nicht der einzige Grund für die Weiterbildung sein sollte – auch die Freude an neuer Verantwortung und Aufgaben sollten ausschlaggebend sein.

Die Salärstudie enthält noch viele weitere interessante Details. So ist für jedes Jobprofil auch das Verhältnis zwischen Frauen und Männer angegeben, sowie Einstellungskriterien und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Es lohnt sich also, einen vertieften Blick in die Salärstudie zu werfen.

Zur Person
Hansueli von Gunten, lic. rer. pol., dipl. Handelslehrer, ist Geschäftsleiter der Controller Akademie in Zürich und Bern. Er ist erfahrener Referent im Rechnungswesen, insbesondere in der Konzernrechnung, und Mitglied der Prüfungskommission «Höhere Prüfungen für Fachleute im Rechnungswesen und Controlling» sowie Autor von eidgenössischen Prüfungsaufgaben. Von Gunten bloggt regelmässig für Careerplus.

 

Juli 2016

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